2011

13 Jan
Schute im Eis

Auch in Hamburg war es kalt...

Frohes Neues Jahr!
Nicht irritieren lassen! Gefeiert habe ich in diesem Jahr vor dem Brandenburger Tor. Zusammen mit der Frau Flach und sicher 10.000 anderen Menschen aus der ganzen Welt. Mitternacht haben wir eigentlich verpasst, denn das ZDF zeigte irgendwann nicht mehr die kleine Uhr auf der großen Leinwand. Nur noch Paul Potts und komische Moderatoren. Als dann plötzlich ein paar Raketen am Himmel explodierten, wussten wir, dass das Jahr 2011 begonnen hatte! Frohes Neues Jahr! Und darauf ein David Hasselhoff! Zum Glück ohne Ton.

Berlin 2011

Schneeflöckchen Terror

25 Dez
Dachlawine

Irgendwann fällt alles auch mal runter

Iglu

Iglu

Weiße Weihnachten sind toll! Wenn nur die Pflicht nicht wäre, den Gehweg zu räumen und zu streuen. Und wo ist eigentlich mein Schlitten? Als einzige Straße mit „Steigung“ könnt man bei uns wunderbar bis zur Hauptstraße runterrodeln. Hach ja, Winter in Norddeutschland.

Eigentlich ohne Worte

24 Dez

Wie kann man jemandem Frohe Weihnachten wünschen, der dir grad in einer SMS mitteilt, dass er „gegangen worden“ ist? Gestern hatte ich kurzzeitig ein komisches Gefühl diesbezüglich – warum weiß ich selbst nicht. Aber komischerweise hat sich mein Gefühl heut bestätigt. Sollte ich unter die Wahrsager gehen? Auf jeden Fall ist es einfach unfair so kurz vor Weihnachten jemandem einen Job zu kündigen, den man sein halbes Leben lang gemacht hat. Bin ein wenig sprachlos…und sauer.

„Fisching“

24 Nov

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Eben bekommen. Die glauben doch wohl nicht im Ernst, dass ich da auf irgendwas klicke! Ich kann gar nicht mehr vor Lachen!

Polizei

17 Nov

Wenn an einem Gebäude groß „Polizei“ dransteht, heißt das in Hamburg noch lange nicht, dass da auch wirklich Polizei drin ist. Zumindest die Scheinwerfer hätten die Leute ein wenig stutzig machen sollen. Oder die Kamera.
Trotzdem hielt dies drei Personen nicht davon ab, hinter dem ganzen ein „echtes“ Kommissariat zu vermuten. Der erste platzte mitten in eine Szene hinein bei der ich als Komparse mit einem (diesmal wirklich echtem) Polizisten so tun sollte, als würde ich nach dem Weg fragen. Nur das ich dies lautlos tat und der Passant laut nach dem Weg fragte. Szene abgebrochen, Lacher groß.
Die zweiten und dritten, öffneten die verschlossene Tür der „Wache“ und fragten die Beiden grade zufällig dort herumstehenden Polizisten (die zwar auch echt waren, aber das war auch das einzig „echte“) wo sie sich denn zu der Zeugenaussage melden könnten. Verwirrung auf ganzer Linie als ihnen erklärt wurde, dass es sich hier um ein Set und keine echte Wache handelt.

Ein Tag ohne Foto.

16 Nov

Habe es heute irgendwie geschafft, nicht ein enizige Foto zu machen. Weder mit der LC-A noch mit dem Handy. Dabei sind mir einige Dinge über den Weg gelaufen, die es wert waren, fotografiert zu werden.

Allen voran ein Stapel alter Polaroids von vor 30 Jahren. Gut, die hab ich offiziell gar nicht gesehen…aber ich bin nunmal neugierig und über zwei paar Schultern zu gucken, ist auch nicht wirklich „sehen“. Hätte ich gefragt, ob ich mitgucken darf, wäre das sicher auch nicht so das Problem gewesen. Doch manchmal krieg ich ja meinen Mund nicht auf.

Die LC-A mit Instant Back hätte auch noch andere Sachen festhalten können. Von Portaits, leeren Räumen, anderen Kameras, kahlen Bäumen bis hin zu Langzeitbelichtungen. Aber wer hat vergessen, den Film aus dem Koffer zu pulen? Ich. Und in meinem eh schon knapp gepackten Köfferchen noch rumzuwühlen – dazu hatte ich keine Lust.

Trotz größtenteils sonnigem Wetter ist die Pentacon auch nicht zum Einsatz gekommen. Zu schwer, zu ungeschickt die sich ergebenen Möglichkeiten, zu viele Eindrücke.

Alles gute Gründe, eben kein Foto gemacht zu haben. Trotzdem fühlt es sich an, als hätte ich irgendwas selbstverständliches wie Zähneputzen heute vergessen.

Sonntag

7 Nov

Lange im Bett liegen bleiben.
Immer wieder umdrehen.
Wenn die Glocken der nahen Kirche anfangen zu läuten langsam aufstehen.
Frühstücken, Radio hören, Duschen.
Zwei Kameras einpacken und raus.
Verkaufsoffener Sonntag.
Menschen auf den Straßen, in den Geschäften.
Erste Vor-Adventsstimmung in den Geschäften.
Zwei Filme vollknipsen.
Durchgefroren wieder zurück daheim.
Aufs Sofa fallen lassen.
Sich vom Fernseher berieseln lassen und dabei warmen Tee trinken.

und morgen ist schon wieder Montag. Ein Tag Wochenende ist zu wenig.